WIR TROMMELN MIT MIKE

Mike, ein Asylbewerber aus Nigeria, der zur Zeit als Hausmeister bei uns beschäftigt ist und seit kurzer Zeit in Wengen wohnt, hat den Vorschalg gebracht uns das Trommeln beizubringen, wie sie es in Afrika machen. Wir haben uns sehr darauf gefreut. Heute war es dann soweit, wir sind alle in die Turnhalle gegangen, wo Mike schon auf uns wartete. Zuerst hat er uns erklärt, aus was eine Afrikanische Trommel besteht, nämlich aus der Haut von Schafen oder Tigern. Danach durften wir alle versuchen zu trommeln, was uns allen sehr viel Spass gemacht hat. Später trommelte Mike und sang dabei und wir durften dazu tanzen. Es war ein sehr toller Nachmittag und wir haben wieder etwas neues dazu gelernt. Danke Mike.

Immer höher hinauf

Wie alle Jungs und Mädchen dieser Welt, machen auch wir immer gerne neue Erfahrungen. Daher haben wir mit Begeisterung den Vorschlag unserer Strukturleiterin, Indoor klettern zu gehen, angenommen. Keiner von uns hatte bislang eine solche Erfahrung gemacht, deswegen war es höchste Zeit. Begleitet hat uns Federica Valazza, eine großartige Bergsteigerin, die mit viel Geduld, uns alles beigebracht hat. Wir hingegen hatte nicht so viel Geduld und wollten so schnell wie möglich auf die höchsten Wände klettern. Federica hatte vor, mit uns den Nachmittag in der Boulderhalle zu verbringen, wo wir, ohne Gefahr, Schritt für Schritt, lernen hätten können, wie Klettern überhaupt funktioniert. Doch kaum ist eine halbe Stunde vergangen, waren wir schon bereit für mehr, wir wollten Seilen, Schlingen und vor allem noch höher hinauf. Sobald alle gesichert waren, haben wir mit den leichteren Wände in der Boulderhalle angefangen, dort hat es aber auch nicht lange gedauert, bis wir alle Wände durch hatten. Doch wir hatten immer noch nicht genug. Unsere Betreuerinnen und Federica, konnten ihren Augen kaum glauben. Nie hätten sie gedacht, dass wir so schnell lernen würden und vor allem hätten sie nie geglaubt, dass wir so mutig sind. Nun war die Zeit gekommen in die großen Halle zu gehen, wo einige von uns bis zu 12 Meter hoch geklettert sind. Diese Erfahrungen hatten wir nun auch gemacht, aber etwas fehlte noch…..und zwar lernen wir man sichert. Kurz danach ist der Moment gekommen, wo Federica und unsere Betreuerinnen ihr Vertrauen in unseren Händen legen mussten, aber Dank unserer Fähigkeiten sind sie natürlich unversehrt wider auf dem Boden angelangt.

Es war ein Tag voller Adrenalin und wir haben sehr viel Spaß gehabt. Wir möchten uns noch bei Federica bedanken, dafür dass sie uns zum Klettern begleitet hat und uns alle Tricks beigebracht hat. Wir hoffen, dass sie uns noch weitere Male begleitet.

Am Murin Hof

Frau Rossana Todesco vom „Lüch da Murin“ in Pedraces, hat uns zu einen Tag mit ihr, auf den Familienbauernhof eingeladen. Da wir alle Tiere lieben, haben wir die Einladung sofort, ohne nachzudenken, angenommen . Am Hof angekommen, haben uns Frau Todesco und viele kleine Kätzchen, die ein paar Wochen alt waren, herzlichst begrüßt. Niemand konnte den Kätzchen widerstehen, sie wurden sofort in den Arm genommen und gestreichelt. Nachdem Frau Todesco unsere Aufmerksamkeit wieder gewinnen konnte, hat sie uns in den Stall begleitet, wo sich einige Kühe befanden. Sie hat uns alles über die Kühe erzählt, von -wie der Magen funktioniert- bis hin zu -wie viel Milch eine Kuh geben kann- und wir durften auch ein Horn einer Kuh in der Hand nehmen und genauer anschauen. Danach sind wir in einen anderen Raum des Stalles gegangen, wo sie einige kleine Kaninchen hatte. Die durften wir, während sie uns über die Kaninchen etwas erzählte, füttern. Wir durften sie dann auch streicheln, aber erst nachdem Frau Rossana uns erklärt hatte wie man es tun sollte. Sie hat uns Respekt gegenüber den Tieren gelehrt, wo man sie streicheln kann und wo sie es nicht mögen und wie man sich gegenüber den Tieren benimmt. Als wir aus dem Stall gegangen sind, wartete eine große Ente auf uns, es schien als ob sie uns angreifen wollte doch uns wurde gesagt, dass die weibliche Ente beim brühten sei und das Männchen lediglich das Nest verteidigen wolle. Daneben war ein großer Käfig mit viele verschiedenen Arten von Hühner. Frau Rossana ist eine Hühner Liebhaberin und sie hat uns viel von den Hühner erzählt, wir haben sogar gelernt, dass Hühner die noch lebenden Verwanten der Dinosaurier sind. Wir waren alle sprachlos, denn das hatten wir bislang noch nie gehört. Einer von uns hatte, den Mut eine Henne auf den Arm zu nehmen und alle haben sie gestreichelt, wir hätten nicht gedacht, dass Hühner so weich sind. Nachdem wir alle Tiere gesehen hatten, hat uns Frau Todesco noch in der Stube zum Kuchen eingeladen und den Wunsch geäußert, mit uns einmal einen Projekt zu machen. Alle waren davon sehr begeistert und wir können es kaum erwarten. Bis dahin bedanken wir uns bei Frau Rossana für den schönen Tag auf den Hof.

Freizeit, einmal ganz anders

Mit Begeisterung und Motivation haben die Bewohner der Wohngemeinschaft am Unterhaltungsnachmittag im Lokal der Jugend in Stern teilgenommen. Hier haben die Jugendliche die Möglichkeit sich zu treffen und ihre Freizeit gemeinsam zu verbringen. Es werden auch verschiedene, abwechselnde Freizeitaktivitäten angeboten. Die Jugendliche werden von Mitarbeiter und freiwilligen Helfer des Jugenddienst begleitet. Dieses Mal wurden wir auch eingeladen und jeder Betreue suchte sich gleich eine Beschäftigung aus du integrierte sich in die Gruppe. Es gab eine reiche Auswahl an Aktivitäten, wie Just Dance - Nintendo Wii, Calcetto, Biliard, Bettspiele, kegeln und Twister. Der Schminktisch  fehlte auch nicht. Am Nähtisch wurden Duftsäcke mit der Nähmaschine hergestellt, jeder Betreute konnte am Abend einen mi nach Hause nehmen. Für den großen Durst und kleinen Hunger wurde auch gesorgt. Jugendliche mit und ohne Beeinträchtigung verbrachten miteinander einen unterhaltsamen Nachmittag. Es hat allen sehr gut gefallen und wir möchten uns noch herzlich für die Einladung bedanken.

Evakuierungsprobe mit der Feuerwehr

Am 26 Januar 2016, hat in unserer Einrichtung eine Evakuierungsprobe mit den Freiwilligen Feuerwehren Wengen, Abtei, St. Martin und St. Vigil stattgefunden. Es war eine Übung die einen Brand simulieren sollte, mit Betreuten und Betreuern im Haus. Am Tag der Probe waren alle Betreuten sehr aufgeregt, sie konnten es kaum erwarten. dass die Probe anfing und den ganzen Tag wurde fast ausschließlich über FF gesprochen. Die Übung hat damit angefangen, dass die FF Männer das ganze Haus mit Rauch gefüllt haben, dann wurde Alarm geschlagen und nach und nach kamen die FF von den verschiedenen Dörfern. Dieses Mal ist auch die FF von St. Vigil mit der Drehleiter gekommen. Alle Betreuten wären gerne durch die Leiter „gerettet“ worden. Die Betreuten und die Betreuerin im 2. Stock wurden von zwei Feuerwehrmännern durch das Treppenhaus ins Freie gebracht. Die Betreuten und Betreuerin im 1. Stock wurden von den Männern mittels Drehleiter gerettet, außer einem Betreuten der bei dieser Probe einen Rollstuhlfahrer simuliert hat, er wurde über die Notfalltreppe nach außen gebracht. Die Betreuten waren trotz Dunkelheit, Rauch und unheimlichen FF Männer mit Atemschutzmasken sehr ruhig. Sie hatten sogar Spaß, Dank der FF Männer, die sich um die Betreuten kümmerten und ihnen Sicherheit und Ruhe vermitteln konnten.

Wir möchten uns bei den FF bedanken, dass sie sich die Zeit genommen haben die Probe hier in der Struktur zu machen und uns somit Sicherheit gegeben haben. Aber wir möchten uns auch bei jedem Einzelnen bedanken, für die Freizeit die jeder opfert, um Menschen zu retten und manchmal sogar das eigene Leben aufs Spiel setzt.

Astrid im Hotel La Perla

Das Projekt der Einführung von Astrid als Mitarbeiterin im Hotel erweist sich als großer Erfolg.Es war eine Idee von Michil Costa, dem Besitzer des Hotels La Perla, getragen von den MitarbeiterInnen des Hotels und von den BetreuerInnen der Wohngemeinschaft.Astrid war in den verschiedenen Abteilungen tätig. Sie fing der Rezeption an und packte dann auch im Frühstückssaal, bei der Dekoration, im Geschäft und bei der Vorbereitung der Säle des Restaurants an. Überall fühlte sie sich sehr wohl. Sie wurde von allen sehr gut aufgenommen und alle brachten ihr die verschiedenen Arbeiten mit Gelassenheit bei. Vor allem Valerio Cabiddu, ihre Bezugsperson im Hotel, zeigte sich stets sensibel und bedacht. Er arbeitete auch sehr konstruktiv mit uns an der Erziehung von Astrid mit. Ich habe mit den MitarbeiterInnen des Hotels gesprochen und alle haben erzählt, dass Astrid ihnen viel gegeben hat. Die MitarbeiterInnen haben von Astrid gelernt, Freude an der Arbeit zu haben und sich genügend Zeit für die verschiedensten Tätigkeiten zu nehmen. Astrid ist stets mit Genugtuung von der Arbeit zurückgekommen und hat immer wieder beteuert, dass sie viel und gut gearbeitet hatte. Die anderen Betreuten der GW zeigten sich manchmal auch etwas eifersüchtig, zumal auch sie gerne im Hotel La Perla gearbeitet hätten. Sie warteten nur auf einen Fehler, um den Platz von Astrid einzunehmen. Es entstand eine gesunde Konkurrenz, die die Betreuten dazu gebracht hat, in den verschiedenen Situationen das Beste zu geben, um eines Tages die Möglichkeit zu bekommen, im Hotel zu arbeiten. Es war ein Projekt, das allen Betroffenen viel gegeben hat. Für Astrid hat sich eine neue Tür geöffnet, denn gegenwärtig arbeitet sie einige Stunden am Tag als Bedienung in der Mensa von Pederoa. Der erste Schritt wurde getan; jetzt hoffen wir, dass weitere Betreute eine ähnliche Chance bekommen oder dass vielleicht auch andere Betriebe diese Erfahrung machen möchten.

Einladung von der Familie Costa vom Hotel La Perla

Die Familie Costa, vom Hotel La Perla in Corvara, hat uns zu einem schönen Tanzabend im Apresski L´Murin und zum Abendessen im Bistrot des Hotels eingeladen. Die Aufregung war so groß, dass die Betreuten bereits um 16.00 Uhr angefangen haben, sich vorzubereiten. Die Männer haben alle Hemd und Krawatte angekleidet und Astrid hat ein schönes Kleid angezogen und hat sich auch schminken lassen. Um 17.30 Uhr sind wir angekommen, wo wir viel Spaß beim Tanzen hatten, zusammen auch mit einigen Mitarbeitern des Hotels. Auch Matthias, der Inhaber des Lokals hat einige Zeit mit uns verbracht und mit den Betreuten getanzt. Einige Betreuten haben auf Anforderung eines Kellners sogar auf dem Tisch getanzt. Um 19.00 Uhr haben wir uns dann zum Bistrot des Hotels begeben, wo uns ein köstliches Abendessen serviert wurde. Das ganze Personal war sehr nett zu uns, einige haben sich auch die Zeit genommen mit uns zu plaudern. Nach dem Abendessen hat uns Astrid zusammen mit Michil und Lisa das Hotel gezeigt, vor allem die Abteilungen wo sie gearbeitet hat. Vorerst sind wir aber in die Küche gegangen, um uns bei den Köchen für die Hochgenüsse zu bedanken. Danach hat uns Astrid das Geschäft, die verschiedenen Säle des Restaurants, den Frühstücksraum, den Wellnessbereich und den Weinkeller gezeigt. Im Weinkeller hat uns ein Betreuter stolz auf ein Bild hingewiesen, das er vor einiger Zeit bei einem Projekt zwischen dem Hotel und unserer Struktur, gemalt hatte. Nachdem wir alle Abteilungen gesehen und wir uns von den Mitarbeitern verabschiedet hatten, sind wir nach Hause wieder nach Hause gefahren. Wir möchten uns nochmals ganz herzlich bei der Familie Costa für diesen wundervollen Abend bedanken.

Ein Ausflug mit den Schneeschuhen

Am Donnerstag den 5. Februar haben wir von der Wohngemeinschaft, einen Ausflug mit den Schneeschuhen gemacht. Wir sind um 15.00 Uhr Richtung Jú (St. Martin) losgefahren. Alle waren sehr aufgeregt, weil noch niemand mit den Schneeschuhen gewandert ist. Das Wetter war nicht so gut, aber das hat die Motivation der Teilnehmer nicht vermindert. Wir haben uns in St. Martin mit dem Tourenführer Christoph Alfreider, der die Tour organisiert hat, getroffen. Schon das Anziehen der Schneeschuhe war sehr lustig, weil niemand richtig verstehen konnte, wie es funktionierte. Die Schneeschuhe anzuhaben, war am Anfang auch sehr verrückt. Wir sind dann gestartet und trotz allem hatte niemand große Schwierigkeiten beim Gehen. Für einige die nicht sehr trainiert waren, war es ein bisschen anstrengend, andere dagegen gingen ziemlich flott. Am Anfang war es ein bisschen steil, doch dann sind wir an einem Platz angekommen, wo es gerade aus ging und dort war alles mit Pulverschnee bedeckt, da konnte man sehr gut gehen. Danach sind wir weiter und in den Wald hinein gegangen, wo wir ganz viele Spuren von verschiedenen Tieren gesehen haben und Christoph hat uns erklärt von welchen Tieren die Abdrücke waren. Am Ende der Tour sind wir zu einer Hütte gegangen wo wir heiße Schokolade getrunken und ein Stück Kuchen gegessen haben, die wir uns alle verdient haben. Auf dem Rückweg nach Hause fragten bereits einige Betreuten den Tourenführer, ob sie noch einmal eine Tour machen könnten.Wir möchten uns nochmal bei Christoph für die schöne Tour bedanken und hoffentlich ergibt es sich einen zweiten Ausflug zu machen.

Alle zusammen im Zoo

Am Donnerstag, dem 26. Juni 2014, besuchten die Bewohner der Wohngemeinschaft zusammen mit ihren Betreuerinnen den Zoo in Asslach. Der Zoo befindet sich auf der Pustertaler Höhenstraße, Richtung Lienz. Zumal die Lage nicht sehr weit von uns entfernt ist, war dieser Zoo der beste Zielort für einen Sommerausflug. Der Zoo gefiel allen sehr gut, vor allem weil dort viele Tiere nicht in den Käfigen eingeschlossen sind, sondern viel Freiraum, um sich zu bewegen haben. Die meisten Tiere, die dort wohnen, darf man füttern, was in anderen Zoos nicht erlaubt ist, somit hatten die Betreuten die Chance sehr nahe mit den Tieren in Kontakt zu treten. Auch wenn an diesem Tag das Wetter nicht besonders freundlich war, war es trotzdem sehr angenehmen durch den Zoo zu spazieren. Da im Zoo die Wege talaufwärts führen, konnten wir auch ein bisschen unsere Ausdauer testen, was für einige willkommen, für andere hingegen nicht besonders anregend war. Am Scheitelpunkt des Zoos befand sich noch ein Aussichtsturm. Die Betreuten, die noch nicht müde waren, stiegen auf den Turm, denn von dort aus hatte man eine sehr schöne Aussicht. Für die ganze Gruppe war dieser ein wirklich schöner Tag. Es war für alle sehr angenehm die Tiere zu berühren und zu streicheln. Tierkontakt berührt die Seele.

 

Ein schöner Ausflug auf den Berg

Am Dienstag, den 17.06.2014 unternahm die Gruppe der Wohngemeinschaft einen kleinen Ausflug auf den Berg. Unser Ziel war die „Edelweisshütte“ in Kolfuschg. Wir fuhren mit dem Auto nach Kolfuschg, um von dort aus zu Fuß durch das Edelweisstal zu gehen. Außer einem Ausflug in der frischen Luft zu machen, hatten wir noch einen anderen Grund um zur Hütte zu wandern. Wir wollten Alois und Denis besuchen, die vor einiger Zeit, einige Wochen bei uns in der Einrichtung verbrachten und uns bei verschiedenen Aktivitäten und bei der Arbeit halfen. Am Ziel angekommen, wurden wir von den Besitzern herzlichst empfangen und bewirtet. Wir verbrachten einige vergnügliche Stunden in der Hütte und hatten viel Spaß mit den Besitzern und dem Personal. Gegen 18.00 Uhr, machten wir uns wieder auf den Rückweg ins Dorf, um in die Einrichtung zurück zu kehren. Wir möchten uns noch herzlich bei Alois, Maria und Denis für den schönen Nachmittag und für die Bewirtung bedanken.

Ein schöner Abend auf den Pisten

Am Montag, dem 04. Februar wurde die Gruppe der Wohngemeinschaft von der Chefin des „Agriturismo L´Sciadá“ zum Abendessen eingeladen. Die Betreuten und Betreuerinnen nahmen mit Freude die Einladung an. Nach dem guten Abendessen gab es auf den Pisten ein Fest, organisiert von der Skischule Colfosco, wo auch die Betreuten und Betreuerinnen, teilnehmen durften. Die ganze Skipiste war beleuchtet und es gab auch einen DJ der für Musik gesorgt hat. Die Skilehrer waren sehr nett und die Betreuten durften zwei Mal mit dem Zug der Skischule fahren. Das war für die Betreuten sehr schön und einzigartig, weil sie noch nie zuvor mit einem solchen Zug gefahren waren. Darauf tranken sie alle zusammen einen Tee, um sich zu erwärmen. Mitten auf der Piste war auch ein großer Trampolin, wo die Betreuten lange hüpften und viel Spass haben durften. Am Ende machten noch alle zusammen auf der Piste einen kleinen Spaziergang, dann war aber Zeit nach Hause zu fahren, denn am nächsten Tag musste jeder wieder zur Arbeit. Abschließend möchten wir uns noch bei der Frau Valeria für das gute Abendessen und bei der Skischule für Verfügbarkeit und die schönen Rundfahrten mit dem Zug bedanken.

Ausflug mit dem Zug

Am 18. Juni 2013 sind die Betreuten und die Betreuerinnen der Wohngemeinschaft „La Spona“ mit dem Zug auf den Brennerpass gefahren. Dieser war ein lang ersehnter Wunsch der Betreuten und deren Eltern, weil diese für die meisten die erste Zugfahrt war. Wir sind am Nachmittag in Pederoa gestartet und in Bruneck auf den Pustertaler -Zug gestiegen. Die Aufregung und Unsicherheit mancher Betreuten verschwand schon im ersten Moment, sie plauderten und lachten, sie fühlten sich im Zug wohl. In Franzensfeste sind wir umgestiegen und mit dem nächsten Zug weiter auf den Brennerpass gefahren. Dort haben wir eine Dorfrunde gemacht und ein Geschäft besucht und dann sind wir wieder nach Hause gefahren. Dieses Ereignis war mit Sicherheit ein weiterer Schritt zur Förderung der Autonomie und der Selbstsicherheit der Betreuten, auch die Integration in die Gesellschaft wird damit unterstützt und.... wer weiß, ob es jemand irgendwann wagt ein öffentliches Verkehrsmittel alleine zu benutzen.

Ein schöner Abend auf der Edelweißhütte

 

Am Dienstag dem 18. Dezember, wurde die ganze Gruppe der WG von den Inhabern der Edelweißhütte Maria und Alois zu einem Abendessen eingeladen. Die Betreuten waren sehr aufgeregt und freuten sich sehr darüber, auf die Edelweißhütte zu gehen da sie dort noch nie waren und außerdem freuten sie sich alle Alois zu sehen, den kennen wir alle weil er bei uns in der WG ein paar Tage Praktikum gemacht hat und er konnte schnell einen Platz im Herzen der Betreuten gewinnen. Der Abend hat mit einer Fahrt mit der Schneekatze angefangen, die uns bis zur Hütte gefahren hat und schon dies war ein großes Highlight. Auf der Hütte haben wir ein köstliches Abendessen bekommen, das alle sehr genossen haben. Nach dem Abendessen war die Nacht noch lange nicht zu Ende. Ein paar Betreuten durften Karten spielen, andere wiederum schwingten das Bein bei Apress-ski Musik. Dabei waren auch die Kellnerinnen sehr nett und haben mit den Betreuten getanzt,sie haben sich sehr darüber gefreut.  Ewig konnte der Abend aber nicht dauern und daher mussten wir uns langsam wieder auf dem Weg nach Hause machen.

Ich möchte mich an dieser Stelle noch im Namen aller Betreuten und Betreuerinnen herzlich beim Personal der Edelweißhütte für ihre Verfügbarkeit bedanken, und bei Alois und Maria für die Einladung, das Essen und das sehr schöne Abend.

Die Bibel leben

 

Am 4. Dezember 2012, lud der “Sorvisc ai Jogn Val Badia” die Gruppe der Wohngemeinschaft ein, um sich die Ausstellung “Die Bibel leben” anzusehen. Die Austellung war sonderbar, vor allem weil es sich nicht um eine gewöhnliche Ausstellung handelte, wo man sich die Sachen nur anschauen darf. Diese war eine interaktive Ausstellung, die man mit allen Sinnen erkunden und leben konnte. Es gab verschiedene Kräuter, die es bereits zu Christus Zeiten gab, zum Riechen, und viele Bilder und Beispiele aus der Religion und dem damaligen Leben. Außerdem konnte man Verschiedenes berühren oder sogar anziehen. Verena Obojes, die uns eingeladen hatte, nahm sich auch die Zeit, uns durch die Austellung zu führen und uns Vieles zu erklären. Sie bot den Betreuten auch die Möglichkeit, sich verschiedene Bekleidungsstücke anzuziehn und diese konnten sich somit einmal als Prister oder als Rabbiner zeigen. Am Ende der Ausstellung gab es noch die Möglichkeit verschiedene Geschicklichkeitsspiele ausführen, die mit den Weltreligionen oder mit dem Alltagsleben zu Jesus Zeiten zu tun haben.

Wir möchten uns an dieser Stelle bei Verena für die Einladung und die Führung durch die Ausstellung freundlichst bedanken.

Tanzabende in "LA MUNT"

 Wie jedes Jahr freuen sich die Betreuten der Wohngemeinschaft „La Spona“ auf die Wintersaison, denn dann heißt es das Tanzbein schwingen. In der Apresskibar „La Munt“ findet jeden Donnerstag während der Wintersaison ein Tirolerabend statt. Die Bewohner der WG, sind große Fans der Volksmusik und tanzen gerne dazu, deswegen sind während der Wintersaison einige Besuche in diesem schönen Lokal ein „Muss“ geworden. In den letzten Jahren war einmal im Monat Tanzen angesagt. Da die Wintersaison aber leider viel zu kurz ist, wollten die Betreuten heuer zweimal im Monat das Angebot annehmen. Dies wurde vom Strukturleiter genehmigt und so dürfen wir es heuer öfters krachen lassen. Es ist stets sehr stimmungsvoll dort, die Musik ist immer erfreuend und die Betreuten singen fest mit und tanzen so viel sie können. Da die Betreuten alle männlich sind, und die Betreuerinnen nur zu zweit sind, ist manch einer gezwungen, eine Tanzpartnerin zu suchen. Folglich kommen die Betreuten mit anderen Personen im Kontakt und das erfreut sie sehr. Vor allem die Jüngeren sind gar nicht schüchtern und nähern sich an, um ein bisschen zu reden oder ein Tänzchen zu starten. Die Betreuten können sich an diesen Abenden gleichwertig wie alle anderen Teilnehmer fühlen. Das bereitet ihnen sichtlich Spaß und Beglückung. Weiters fühlen sie sich erwachsen, zumal sie so wie ihre Geschwister oder deren Freunde ausgehen können. Dies fehlt ihnen manchmal zu Hause, denn dort werden sie leider sehr selten von Gleichaltrigen zu solchen Unterhaltungen mitgenommen. Deswegen haben wir Betreuerinnen uns entschieden, diese Freizeitaktivität in unserem fixen Programm einzuplanen. Nicht nur unsere Betreuten, sondern auch wir Begleiterinnen finden diese Tanzabende sehr schön und es ist auch angenehm zu beobachten, dass viele andere Menschen mit uns den Spaß teilen. Ich möchte noch hinzufügen, dass die Menschen nicht Angst haben sollen, sich uns zu nähern. Wenn sie uns beim Feiern begegnen, sind alle herzlich eingeladen mitzumachen, und ich kann allen voraussagen, dass sie sehr viel Spaß daran haben werden.

Vielen Dank noch an das Personal und an den Chef sie sind alle immer sehr nett mit uns.

Atemschutzprobe der FF im Sozialzentrum La Spona

Am Donnerstag den 18. März 2010 haben die Atemschutz-Gruppen der Freiwilligen Feuerwehren Enneberg, St. Vigil, St. Martin und Wengen im Sozialzentrum La Spona eine Probe durchgeführt. Die Tischlerei wurde mit Rauch gefüllt und die Männer der FF mussten das Gebäude durchsuchen, um Personen zu suchen, die sich eventuell noch im Gebäude hätten befinden können. Vor der Probe ist der Kommandant der FF Wengen zu uns in die WG gekommen und hat Betreuerinnen und Betreuten über die Probe und über ihre Verhaltensweise in Notfallsituationen aufgeklärt. Er hat die Betreuten beruhigt und ihnen Schritt für Schritt erklärt was zu tun ist, wenn es im Hause brennt. Zudem hat er Arnold die Aufgabe erteilt als letzter zu gehen und die Türen zu schließen, dies ist im Brandfall wichtig damit der Rauch nicht  Schäden machen kann. Nachdem er gegangen ist, haben wir Bereuerinnen, die Betreuten ins Zimmer geschickt und sind bewusst nicht bei ihnen geblieben, damit wir beobachten konnten wie die Betreuten reagieren wenn sie alleine sind. Als die Alarmanlage losging, hat Arnold seine Aufgabe sehr gut gemeistert, er ist als letzter gegangen, hat in allen Räumen nachgeschaut ob noch jemand drin war und hat dann alle Türen abgeschlossen. Zusammen sind wir dann alle zur Notausgangstür gegangen; alles hatte reibungslos funktioniert. Nach der Probe haben sich die FF Männer noch viel Zeit für die Betreuten genommen, sie ließen sie die Dienstwagen anschauen, erklärten die Geräte, ließen sie die Devisen anprobieren. Die Probe mit der FF war für die Betreuten sehr spannend, sie haben viel daraus gelernt und haben sich vor allem gefreut, über die Zeit, die sie noch mit den FF Männer verbringen konnten.

Reiten in Campill

Im Frühjahr 2010 sind die Betreuten der WG zusammen mit uns Betreuerinnen vier Mal nach Campill gefahren, um dort das Reiten und den Umgang mit Pferden zu lernen. Wir hatten jedes Mal Glück mit dem Wetter und es hat uns allen Spaß gemacht. Als erstes durften die Betreuten im eingezäunten Bereich reiten und die Pferde durch einen Parcours  führen. Dies gefiel allen sehr gut, auch wenn einige Betreuten anfangs noch Angst hatten, da sie zuvor nie auf ein Pferd gestiegen waren. Zum Schluss kamen aber alle mit ihren Pferden sehr gut zurecht und die Freude nach Campill zu fahren, war immer größer. Am letzten Tag, durften die Betreuten noch eine Runde durch den Wald reiten, das war die Krönung für alle. Es war eine sehr schöne Zeit, die wir mit den Besitzern des Sitting Bull Ranch und ihren Pferden verbringen konnten. Da die Betreute so großen Spaß hatten, werden wir mit Sicherheit nächstes Jahr wieder in Campill zu finden sein.

 

Leitbild La Spona

Neues Geschäft im Haus "La Spona"